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MUT!macher

Liebe Leserin und lieber Leser,

im Frühling 2020 war unsere Arbeit von Corona-bedingten Anpassungen und Kontaktbeschränkungen geprägt. In dieser Zeit suchten wir Hospizlerinnen und Hospizler nach Möglichkeiten, physischen Abstand zu wahren, was vernünftig ist – und gleichzeitig einander nahe zu sein, was unsere ureigenste Aufgabe ist.
So ist diese MUT!macher-Rubrik entstanden, in der Mitarbeitende ihre bunten Erfahrungen teilen, die ihnen auf dem Weg durch die Zeit begegnet sind. Auch wenn die Rubrik nun nicht mehr mit neuen Inhalten gefüllt wird, kann sie uns als Quelle dienen, die unseren Mut, unser Durchhaltevermögen und unsere Zugewandtheit stärkt.

Viel Freude beim Lesen!

Christine Ettwein-Friehs,
Gesamtleitung von Hospiz in Karlsruhe.


Fruehlingswiese mit Tulpen, Hornveilchen, Bellies
Foto HiKa 2020

Begleitung in Ausnahmezeiten: "Kieselstein-Schnitzeljagd"

Ich habe bei einem Spaziergang Kieselsteine gesammelt und diese mit Nagellack bemalt, damit das auch gut hält. Da der Junge, den ich begleite, einen kurzen Namen hat, hab ich diesen direkt auf die Steine gemalt. Es funktioniert aber auch mit einem Smiley oder einem Symbol.

Ich hatte dann 10 Kieselsteine, die ich im Umkreis vom Haus versteckt und der Mama Bilder geschickt habe, wo sie zu finden sind, damit er nicht schnell frustriert aufgibt und sie einen Anhaltspunkt hat.
Ich habe dazu einfach die Bilder der „Verstecke“ bearbeitet und direkt übers Fotoprogramm vom Handy Pfeile eingefügt (siehe Foto). Dazu habe ich noch eine Sprachnachricht an die Mama geschickt und ihm die Aufgabe erklärt und ganz viel Spaß und Erfolg gewünscht.
Die Rückmeldung ließ nicht lange auf sich warten und erfolgte in Form von Bildern eines stolzen Schatzsuchers mit seinem Schatz.

Carina, Ehrenamtlich Mitarbeitende beim Kinderhospizdienst


Wenn schon Masken, dann wenigstens schön bunt!

 

Hospiz in Karlsruhe


Alles wird / ist gut


Fotos: Susanne, 30. April 2020

Susanne, Ehrenamtlich Mitarbeitende bei Hospiz in Karlsruhe


Fruehlingswiese mit Tulpen, Hornveilchen, Bellies
Foto HiKa 2020

Hier die Geschichte von Karoline und mir:

Wir kennen uns schon einige Zeit und ich besuche Karoline jeden Montag und ich lese ihr Märchen vor.
Wir lieben beide Märchen und sie genießt es, vorgelesen zu bekommen. Manchmal liest Karoline auch mir vor oder trägt mir Gedichte von Wilhelm Busch vor, die sie noch alle auswendig kann.

Seit fünf Wochen kann ich sie nicht mehr besuchen. Deshalb schicke ich ihr jede Woche einen Brief mit einem Kurzmärchen, um so Kontakt zu halten.

Jetzt bietet das Haus auch die Möglichkeit einer Videokonferenz an. Am Montag letzter Woche war es dann soweit, unsere erste Videokonferenz!

Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir uns dann endlich mal wieder gesehen und gehört und ich habe Karoline ein Märchen vorgelesen.
Es war auch für mich totales Neuland und sehr aufregend, da ich mich mit den neuen Techniken eher schwer tue. So hat das Virus dafür gesorgt, dass wir beide etwas Neues ausprobieren und uns so wieder mal sehen können.
Für den nächsten Montag ist unsere zweite Sitzung geplant. Ich freue mich schon darauf und hoffe, dass es klappt!

Ingrid, Ehrenamtliche Mitarbeitende bei Hospiz in Karlsruhe


Fruehlingswiese mit Tulpen, Hornveilchen, Bellies
© HiKa 2020

Wir bleiben miteinander verbunden

Alle zwei Wochen sehen wir uns normalerweise in unserer Kindertrauergruppe. Immer wieder stellen wir fest, dass dieser verlässliche Rhythmus, in dem wir uns treffen, den Kindern gut tut, ihnen Halt gibt in dieser Erfahrung von Verlust eines wichtigen Menschen in ihrem Leben und auf ihrem Weg der Trauer.

Nun, in Zeiten von Corona können wir uns nicht treffen. Auch mir fehlt die Begegnung mit diesen Kindern, die mir ans Herz gewachsen sind. Ich wüsste gerne, wie sie und ihre Familie sich zurechtfinden in dieser ungewissen Zeit.
In Kontakt bleiben und uns nicht aus dem Blick verlieren, das ist gar nicht so einfach. Wir haben das mit einem Stille-Post-Spiel versucht. In drei große Briefumschläge haben wir für jedes Kind eine Karte gesteckt. Jeder, der den Brief bekam, sollte ihn an das nächste Kind weiterschicken, immer mit ein paar netten Worten und einem kleinen Bild.

Vor ein paar Tagen ist die erste Karte wieder bei mir gelandet. Das Kind hat mir einen kleinen Vogel gemalt und geschrieben „ich vermisse euch“.
Das bewegt mich und macht mir Mut, dass wir auch nach diesen langen Wochen, in denen wir uns nicht treffen können, immer noch als Gruppe miteinander verbunden sind.

Liebe Grüße aus dem nördlichen Landkreis

Simona, Hauptamtliche Kinder- und Jugendtrauerbegleiterin bei Hospiz in Karlsruhe


Begleitung in Zeiten von Corona:

Erstkontakt am Telefon...
Ein Treffen nur mit Mund- und Nasenschutz...
... und ein Kind, das sich trotzdem darauf einlässt mit einer Fremden, die zuerst nur Stimme ist und deren Mimik es beim 1. Treffen kaum sehen kann, über seine Sorgen und Ängste zu sprechen.

Begleitung in Zeiten von Corona bringt ganz neue, unbekannte Herausforderungen in die Begegnungen. Kein Besuch in der Wohnung der Familie, kein Spielen auf dem Spielplatz...
was tun, wie begleiten?

Vielleicht können wir nur telefonieren oder miteinander spazieren gehen, aber vor allem können wir miteinander reden und zuhören. Bei allen Einschränkungen ist das immer möglich und immer das Wichtigste.

Sonja, ehrenamtliche Mitarbeitende beim Kinderhospizdienst


Fruehlingswiese mit Tulpen, Hornveilchen, Bellies
© Ramona 2020

Trotz Besuchssperre

Ich möchte Euch von einem kleinen Erlebnis berichten, das mich sehr berührt hat: Mein Vater ist vor kurzem ins Pflegeheim gekommen. Wegen Corona war von Anfang an ein absolutes Besuchsverbot. Das hat bedeutet, dass wir unserem Papa noch nicht einmal das Zimmer einrichten oder ihn in der ersten Zeit seines Aufenthaltes begleiten konnten. Das war nicht einfach – für beide Seiten.

Letzte Woche dann hat der Heimleiter einen neuen Service für die Bewohner und Angehörigen „installiert“: er hat das Angebot gemacht, dass nach Terminabsprache mit den Bewohner geskypt werden kann. Ich habe mich direkt angemeldet … und am Donnerstag habe ich das erste Mal mit meinem Papa über Skype telefoniert. Er wusste gar nicht was das ist – er hatte noch nie geskypt. Zwei Pflegerinnen haben ihn dabei unterstützt.
Es war wunderbar und tief berührend zu sehen, wie mein Papa mit 88 Jahren ganz gerührt war: er konnte mich sehen, obwohl ich 150km entfernt war - trotz Besuchssperre. Ich bin mit meinem Tablet auf die Terrasse, habe ihm unseren Garten gezeigt, unsere beiden Kätzchen, die er so liebt … und ich konnte ihm Küsschen zuwerfen 😊. Für mich ist skypen völlig normal. Für meinen Papa war es ein ganz neues und besonderes Erlebnis, gerade jetzt, in der einsamen Zeit im Pflegeheim.

Aber auch mich hat es im Herzen sehr, sehr berührt und ich bin sehr dankbar, dass die Heimleitung und die Pfleger diese Idee hatten und sie so liebevoll umsetzen!

Ramona, ehrenamtliche Mitarbeitende bei Hospiz in Karlsruhe


Kuschelhase mit Windrad
© Moni 2020

Starker Virus, aber auch starke Begleitung – Habt keine Angst!

Seit Januar 2018 begleite ich eine junge Familie, in der der kleine Junge erkrankt ist. Eine intensive und besondere Beziehung zwischen der Familie und mir ist über den wöchentlichen Besuch entstanden.
Unterbrochen wurde diese verlässliche Begleitung und die Regelmäßigkeit, durch die Auflagen der Coronakrise. Gerade jetzt, in der schwierigsten Phase des Jungen. Meine Angst bestand darin, dass ich mich nicht verabschieden könne und auch persönlich Sorge hatte, einen Abschluss zu finden. Völlig unbegründet, da mich die Mama der Familie umgehend informiert hatte und wir uns gemeinsam von dem kleinen Helden, in aller Ruhe und in unendlicher Dankbarkeit, verabschieden konnten.

Dieses starke Band zwischen der Familie und den ehrenamtlich Mitarbeitenden unter der hervorragenden Betreuung der Hauptamtlichen zerreißt nicht. Keine Angst, vertraut auf eure Familien …

Ein kleiner Kuschelhase hat mich bei den Besuchen stets begleitet…

Mit ganzem Herzen im Ehrenamt Moni

Ich wünsche Allen die beste Gesundheit und freue mich auf ein Wiedersehen


© Edel 2020

„Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen lässt.“ Pablo Picasso

Die Fotos vom Kunstweg am Reichenbach zeigen wie je nach Perspektive ein ganz anderes Bild zu sehen ist.

Wenn das, was uns inspiriert, stärkt oder tröstet nicht möglich ist, bleibt uns unsere Kreativität um auf anderem Weg dahin zu gelangen.

 

© Edel 2020

 

Ich vermisse neben vielem anderen den Besuch von Kunstausstellungen. Aber, es gibt die Kunst im öffentlichen Raum. Ich habe mir vorgenommen, bei unseren Rundgängen, nach unbekannten Skulpturen Ausschau zu halten und den Blick zu heben auf die, teils wunderschönen, Fassaden unserer Südweststadt - und bin schon belohnt worden!

Eugenia, Ehrenamtliche Mitarbeiterin Hospiz in Karlsruhe


"Die zwei Wölfe"

Eine Geschichte aus dem Buch "Füttere den weißen Wolf - Weisheitsgeschichten, die glücklich machen" von Ronald Schweppe und Aljoscha Long,
gesprochen in der Hörbuchversion von Oliver Wronka, erschienen im Lagoto Verlag,
die das Gute und Lichtvolle in uns stärkt.

YouTube Audiodatei

Vorgeschlagen von Sonja


Was kann Mut machen in einer solchen besonderen Situation?

Mir hilft, die besonderen Momente zu genießen, die im „normalen“ Alltag so nicht entstanden wären:
Frühlingsblüten unterwegs entdecken

Ostereier-Bemalen mit meinen jugendlichen Söhnen

Ein Spaziergang mit einer Freundin im Frühlingswald – mitten in der Woche (natürlich mit Sicherheitsabstand!)

Regine, hauptamtliche Mitarbeiterin Hospiz in Karlsruhe


Ein anderer Blick auf Corona

Zum Perspektivwechsel fordert uns die Begleitung von Abschied Nehmenden und Trauernden immer wieder heraus. Es ist eine Fähigkeit, die wir kontinuierlich üben. Sie kann auch in diesen Zeiten den Blick weiten, wie Mathias aus dem Vorbereitungskurs zur ehrenamtlichen Mitarbeit anregt:

Es könnte sein... von Tanja Draxler

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen …
Es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Weiter geht es im Blog von Tanja Draxler auf https://www.tanjadraxler.com/blog/es-koennte-sein/

 


Bild mit Regenbogen und Gedicht

"Nicht alles ist abgesagt"

Ein Text von "Kirche im hr", der uns Mut macht, weiter zu machen und nicht stehen zu bleiben.

Sonne ist nicht abgesagt.
Frühling ist nicht abgesagt.
Beziehungen sind nicht abgesagt.
Liebe ist nicht abgesagt.
Lesen ist nicht abgesagt.
Musik ist nicht abgesagt.
Fantasie ist nicht abgesagt.
Freundlichkeit ist nicht abgesagt.
Zuwendung ist nicht abgesagt.
Gespräche sind nicht abgesagt.
Hoffnung ist nicht abgesagt.
Beten ist nicht abgesagt.

Bettina und Britta, Hospiz in Karlsruhe


Meine neue Freundin Corona

Seit ungefähr zehn Tage habe ich eine neue Freundin: Corona heißt sie, mit Nachnamen Covid-19. Sie soll aus gutem Hause stammen, nämlich aus der Großfamilie SARS. Corona liebt die Zweisamkeit.
Wenn Corona und ich ganz alleine in der Wohnung sind, und niemand anders bei uns ist, dann ist sie am glücklichsten. Corona ist ganz schön fordernd. Sie will absolut nicht, dass ich ausgehe. Nicht ins Kino, nicht ins Theater, auf Großveranstaltungen wie Konzerte oder Fußballspiele in Stadien schon gar nicht! Einkaufen darf ich auch nur ganz eingeschränkt. Lebensmittel in Supermärkten einzukaufen findet sie schon okay.
Naja, das Einkaufen macht in dieser Zeit auch keinen Spaß. Immer öfter stehe vor leeren Regalen, wenn ich nach Produkten Ausschau halte, die ich oft und gerne einkaufe, weil sie mir gut schmecken. Notfalls darf ich auch das Toilettenpapier, Haushaltsrolle oder auch Putzzeug für die Wohnung, Pflegeartikel und Waschmittel zum Waschen der Wäsche einkaufen. Aber mehr bitte nicht!
Sie will nicht einmal, dass ich mich für sie beim Friseur durchstylen lasse. Und auf schicke, neue Klamotten fürs bevorstehende Osterfest legt sie auch keinen Wert! Corona kann es überhaupt nicht leiden, dass ich ständig in meiner Stammkneipe hocke! Sie will nur mit mir zuhause sein und exzessiv Fernsehgucken. Da ist sie überhaupt nicht wählerisch. Sie guckt alles. Von den Nachrichten bis zur Talkshow, sie sieht sich mit wachsender Begeisterung Krimis und Serien an und lacht über Komödien, fiebert bei Telenovelas mit und ist besonders gut gelaunt, wenn Unterhaltungsshows und Musiksendungen ausgestrahlt werden. Will ich den Fernseher ausschalten protestiert sie und bittet mich die Mediatheken der einzelnen Fernsehsender zu durchforsten. Da könnte es ja noch irgendwas geben, das wir noch nicht gesehen haben.
Also, diese Frau hat gut reden! Dadurch, dass alle zuhause bleiben müssen, sind die Mediatheken dermaßen ausgelastet, dass sie oftmals nichts mehr hergeben.
Und eifersüchtig ist diese Frau, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen. Wenn ich auf der Terrasse stehe um mit meinen Nachbarn zu quatschen, kriege ich sofort mit ihr Ärger, wenn sie nicht mindestens zwei 2 Meter Abstand zu mir halten! Wenn ich das nicht beachte, flippt diese Frau total aus.

In wenigen Wochen ist Ostern. Eigentlich wollte ich zur Kirche, den Auferstehungsgottesdienst feiern. Freunde habe ich auch eingeladen. Mal gucken, wie ich ihr das schonend beibringe. Naja, ganz vage habe ja die Hoffnung, dass Corona bis zum Osterfest nicht mehr ganz so präsent ist wie zurzeit, und dass sie mich zumindest in die Kirche lässt!

Michael Friehs am 26.03.2020


© Nähtreff "Karlsruher Drückerle"

Mini-Drückerle für den Kinderhospizdienst

Liebes Team vom Kinderhospizdienst,
wir freuen uns dass wir erneut 30 verschiedene „Karlsruher Mini Drückerle“ als kleinen Ostergruß für die Familien überreichen konnten.
Wir wollen den Kindern damit ein kleines Lächeln, Trost und Freude schenken.

© Nähtreff "Karlsruher Drückerle"

Unseren offenen Nähtreff „Karlsruher Drückerle“ gibt es als Angebot der Evang. Kirchengemeinde Palmbach-Stupferich. Wir sind eine Gruppe mit Frauen aus der ganzen Region Karlsruher Bergdörfer. Einmal im Monat treffen wir uns in fröhlicher Runde um die kleine u. große „Drückerle“ im Evangelischen Gemeindehaus Palmbach fertigzustellen.

 

 

Herzliche Grüße und ein gesegnetes Osterfest, im Namen des gesamten Nähteams

Martina Vogt


© New Animalbook

Noch sind wir Alle voneinander getrennt, aber ganz bald wieder zusammen. Hurra!


Moni, ehrenamtliche Mitarbeitende beim Kinderhospizdienst

Bilder mit freundlicher Genehmigung von https://www.facebook.com/newanimalbook/

© Edel 2020

Im Herbst 2019 waren wir zu Besuch in Baden-Baden und da habe ich an einer Parkbank diese Stifterinnen-Plakette gelesen und fotografiert.
Ja, da will mir jemand Mut zusprechen, der weiß wie nötig jeder mal Zuspruch braucht. Das war kurz nach dem Tod meines Bruders. Dass wir jetzt alle Zuspruch brauchen, hätte ich nicht für möglich gehalten, aber darin liegt auch ein Trost.
Ich danke allen, die jeden Tag mutig für uns da sind!

Eugenia, ehrenamtliche Mitarbeitende bei Hospiz in Karlsruhe


PANDEMIE

Was wäre, wenn du das Ganze so sehen würdest wie die Juden den Sabbat betrachten - Als die heiligste aller Zeiten?
Lass das Reisen sein.
Höre auf zu Kaufen und zu Verkaufen.
Gib einfach für den Moment den Versuch auf, die Welt verändern zu wollen.
Singe. Bete. Berühre nur diejenigen, denen du dein Leben anvertraust.
Zentriere und erde dich.

Und sobald dein Körper still geworden ist, gehe mit deinem Herzen nach draußen.
Wisse, dass wir verbunden sind. in einer Weise, die erschreckend und schön ist.
(Nun kann man es kaum noch leugnen.)
Wisse, dass unsere Leben sich in den Händen des jeweils anderen befinden.
(Das ist doch nun sicherlich klar geworden.)
Strecke nicht deine Hände aus.
Geh mit deinem Herzen hinaus.
Geh mit deinen Worten hinaus.
Streckt alle Ranken des Mitgefühls aus, die sich unsichtbar dorthin bewegen, wo wir uns nicht berühren können.

Versprich dieser Welt deine Liebe ...
in guten wie in schlechten Zeiten,
in Krankheit und Gesundheit, solange wir alle leben werden.

~Lynn Ungar 3/11/20

Friedericke


© https://www.dreamies.de/

Ein Engel ist für mich ein Begleiter von der anderen Seite, vielleicht die Seele meiner Mutter oder meines Vater, der immer für mich da ist. Egal wie es mir geht auch in guten Zeiten. Mit dem ich reden kann und der mich versteht wie ich bin. Wie bei dem Text im Lied " alle Jahre wieder" : steht auch mir zur Seite still und unerkannt...

Ich schick Dir einen Engel von Marion M., gesehen bei http://www.gedanken-gedichte.de

Ich schick Dir einen Engel der soll Dich begleiten in guten und auch in schweren Zeiten
Deine Hand soll er halten und neben Dir steh'n und keinen Weg wirst Du mehr ohne ihn geh'n
Er zeigt Dir die Liebe und öffnet Dein Herz vergessen ist dann aller Kummer und Schmerz
Du kannst mit ihm reden er wird Dich versteh'n auch wenn Du ihn noch nie geseh'n
Er berührt Dich ganz sanft auf seine Weise
Sei jetzt ganz still denn Engel antworten leise.

Sabine, ehrenamtlich Mitarbeitende bei Hospiz in Karlsruhe


Spazierengehen, Energie sammeln, die Sonnenstrahlen genießen – das sind meine gerade spürbaren Mutmacher.
Im Garten der Religionen (https://www.gartenderreligionen-karlsruhe.de) habe ich dann noch das südafrikanische Sprichwort
„Ein Mensch wird nur durch den anderen ein Mensch“ gefunden, das mich sehr berührt und hoffen lässt, dass wir menschlich bleiben. Auch in der Krise.

Christine, hauptamtlich Mitarbeitende bei Hospiz in Karlsruhe


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